Wenn man im Netz nach Inhalten zu Sozialprotesten sucht stößt man unter anderem auch auf folgende; DGB, AWO Köln, Die Linke, Die Linke NRW und Die Linke Köln. Vielen Dank an alle die Aktionen für mehr soziale Gerechtigkeit für alle organisieren, durchführen oder innerhalb eigener Möglichkeiten daran teilnehmen. Selbstverständlich geht es nicht darum deren Engagement schlechzureden. Trotzdem gibt es Punkte die man nicht vergessen darf und auf dem Schirm haben muss.
#IchBinArmutsbetroffen Köln
Seit die Bewegung aus dem gleichnamigen Hashtag entstand gibt es monatliche Kundgebungen, die mittlerweile jeden dritten Samstag im Monat auf dem Breslauer Platz stattfinden. Insofern, vergesst nicht die Aktivisti, Unterstützerinnen und Unterstützer und armutsbetroffene Menschen die nicht so eine große PR-Maschinerie wie Gewerkschaften oder Parteien haben. Unterstützt die Expertinnen und Experten in eigener Sache. Unterstützt Menschen mit Armutserfahrung.
Mit den Menschen reden - statt über sie
Deswegen fühle ich zumindest mich bei den ganzen Sozialprotesten nicht wirklich mitgenommen. Kaum, wenn überhaupt, sprich zu wenig Redebeiträge von Menschen die selbst von Armut betroffen sind. Menschen die Grundsicherung erhalten. Menschen die von Altersarmut betroffen sind. Menschen die obdach- oder wohnungslos sind. Ich wünsche mir das man ihnen, dass man Expertinnen und Experten mehr Raum, eine Bühne gibt und das man es macht wie vor Wochen anlässlich einer Kundgebung auf dem Chlodwigplatz. Dort waren betroffene Mieterinnen und Mieter die ersten Rednerinnen und Redner auf der Bühne.